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Sedimentations-/Filterschächte übernehmen im Bereich des Regenwasser-Managements die Aufgabe, das nachgeschaltete Versickerungssystem (z.B. Rigole) sowie Gewässer (z.B. Grundwasser) vor Verunreinigungen zu schützen, die durch die angeschlossenen versiegelten Flächen eingetragen werden. Aber auch ein Einsatz in der Regenwassernutzung ist möglich.

Die INTEWA Sedimentations-/Filterschächte übernehmen dabei mehrere Aufgaben. Die schweren Schmutzstoffe sedimentieren im Absetzbereich des Sedimentationsschachtes. Bei gekoppelten Anlagen ergibt sich eine besonders gute Absetzwirkung. Da das Überlaufwasser durch ein Tauchrohr in das Entwässerungssystem läuft, werden auch schwimmende Schmutzstoffe wie Fette und Öle in dem Sedimentationsschacht zurückgehalten. Im Tauchrohr befindet sich zur Sicherheit ein Sieb, welches den Eintrag von Verunreinigungen in das nachgeschaltete Entwässerungssystem verhindert.

Durchgangswerte (D) und reduzierte Anschlussflächen (A,u) nach DWA-M-153 bei verschiedenen Regenabflussspenden und Filterschachtdurchmessern (DN)

Vorreinigungsschacht aus Kunststoff

Die Vorreinigungsschächte aus Kunststoff eig­nen sich zur Rei­ni­gung des Nie­der­schlags­was­sers klei­ner und mitt­le­rer Dach­flä­chen. Sie erlauben Anschlussdurchmesser DN150 und DN200 und sind – mit dem passenden Domschacht ausgerüstet – bis hin zur LKW Befahrbarkeit belastbar.

  • komplett anschlussfertig
  • kein Höhenversatz zwischen Zu- und Ablauf
  • geeignet für unbedenkliche und tolerierbare Niederschlagsabflüsse gemäß DWA-M 153

Vorreinigungsschacht aus Beton

Die Vorreinigungsschächte aus Beton von INTEWA sind ideal für größere Bauprojekte. Sie eig­nen sich zur Rei­ni­gung des Nie­der­schlags­was­sers großer Dach­flä­chen und Freiflächen mit unbedenklichen und tolerierbaren Abflüssen. Die Hauptvorteile liegen in der robusten Bauweise und den minimalen Produkt- und Einbaukosten. Sedimentations-/Filterschächte aus Beton erlauben Anschlüsse bis DN400 und Schwerlast-Befahrbarkeit.

  • großer Sedimentationsbereich
  • Beton Erdspeicher von DN1000 bis DN2500
  • aus einem Guss mit Konus oder flacher Abdeckplatte und Beton-Guss- Schachtabdeckung
  • Variabler Aufbau mit Schachtringen möglich
  • komplett anschlussfertig mit Einlaufberuhigung und Filterelement
  • kein Höhenversatz zwischen Zu- und Ablauf
  • Verkehrslasten: rein begehbar bis Schwerlastklasse SLW60 je nach Ausführung
  • Angleich an Geländeoberkante mit zusätzlichen DN625 Auflageringen nach DIN4034 Teil 2

Systemzeichnung

  1. Vorreinigungschacht
  2. Zulauf
  3. Ablauf

Wartungshinweis für beide Vorreinigungsschächte

Wir emp­feh­len, die Schäch­te zwei­mal jähr­lich auf Ver­schmut­zung zu kon­trol­lie­ren. Dazu wird der Fil­ter­korb aus dem Tauch­rohr des Schacht­über­laufs ent­nom­men und bei Be­darf ge­spült. Ein­mal pro Jahr soll­te der Schlamm­ge­halt im Schacht ge­prüft wer­den. Ab einer Grenz­hö­he von 0,5 m ab Schachts­oh­le ist ein Fach­un­ter­neh­men mit der Ab­sau­gung zu be­auf­tra­gen. Eine si­che­re Mes­sung der Schlamm­hö­he ist mit­tels eines Peil­stabs mit Peil­tel­ler mög­lich. Zu­nächst wird der Peil­stab ohne Tel­ler bis zum Be­häl­ter­bo­den ein­ge­taucht. Der aus dem Be­häl­ter her­aus­ra­gen­de Teil wird ge­mes­sen. Der Vor­gang wird mit Peil­tel­ler wie­der­holt. Die Dif­fe­renz der Mes­sun­gen er­gibt die Schlamm­schicht­di­cke. Vom War­tungs­fahr­zeug aus wird ein DN100 Saug­schlauch ent­we­der durch das Tauch­rohr oder zwi­schen Tauch­rohr und Be­häl­ter­de­ckel ein­ge­führt und der Schlamm mit dem Was­ser ab­ge­saugt. Der Schmutz in den Rand­be­rei­chen des Schacht­bo­dens wird mit einem Hoch­druck­spül­schlauch dem Saug­schlauch zu­ge­führt. Soll­ten dann noch Rück­stän­de ver­blei­ben, wird der Spül­schlauch mit einer pas­sen­den Düse aus­ge­rüs­tet, die den Vor­trieb in die ent­spre­chen­de Zone er­laubt.